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LanzaroteBilder

Was macht man wenn man im Januar keine Lust hat den kompletten Winter im nasskalten Deutschland zu verbringen? Man setzt sich in den Flieger Richtung Süden und wenn man dann noch auf Lanzarote landet hat man es richtig gut getroffen.
Es war einfach wunderschön bei angenehmen 25 Grad aus dem Flieger zu steigen und zu wissen das man dem Winter in Deutschland für 14 Tage den Rücken zukehren kann.
Auf den ersten Blick hat Lanzarote nicht viel zu bieten außer schwarzem Lavagestein und man denkt im ersten Moment man wäre auf dem Mond gelandet da hier fast nichts wächst.
Dieser Eindruck änderte sich aber schon nach der ersten Fahrt mit dem Handbike durch die endlosen Lavafelder. Mit Lavafeldern ist es ähnlich wie mit Wolken, wenn man sich einzelne Stücke raussucht und sie lang genug anschaut entdeckt man mit der Zeit verrückte Sachen wie Gesichter oder Tiere usw. Die Straße führte teilweise direkt an der Küste entlang und in einer solch angenehmen Kulisse zu trainieren macht einfach Spass.
Die Strecken dort hatten es allerdings in sich. Flachstücke gab es so gut wie keine. Ein Großteil der Strecke war sehr wellig mit diesen kleinen gemeinen Steigungen zwischen einem und zwei Prozent und dann gab es zwischendrin richtig steile Rampen die man hoch musste. Bergab musste man dann noch aufpassen das man vom Wind nicht von der Straße geweht wurde aber wir waren ja zum trainieren da und nicht zum Ausruhen von daher war es perfekt.
Zum Glück spielte das Wetter bis auf die letzten drei Tage immer mit und das war ja neben einer guten Trainingsstrecke das Wichtigste.
Zum Trainieren im Winter kann man die Insel also uneingeschränkt weiterempfehlen und das war bestimmt nicht mein letztes Trainingslager dort.